Hobbys

Musik, seit der ersten Klasse im Jahr 1970 hatte ich Klavierunterricht. Mein Lehrer war Kantor Dietrich Barth, der leider schon recht früh, Mitte der 1980er Jahre, Klavier und Orgel gegen die himmlische Harfe tauschen mußte. 1977 begann ich in der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul Markkleeberg Orgel zu spielen, weil unser damaliger Organist zum Wehrdienst eingezogen wurde. Kurz zuvor hatte ich begonnen, bei Kantor Barth das Orgelspiel zu lernen.
Ich spiele noch immer in der Gemeinde die Orgel. Das sind nun schon über 40 Jahre! In der Kirche St. Peter & Paul habe ich eine beinahe richtige Orgel. Beinahe deshalb, weil das Instrument digital ist, aber klingt wie eine richtige Orgel und es spielt sich auch so. Sie hat zwei Manuale und Pedal mit 27 Registern. Es ist absolut kein Vergleich zu dem Instrument, welches ich vorher spielen „mußte“: Eine VERMONA ET6-1.
In meiner Chemnitzer Zeit habe ich auch dort Organistendienste verrichtet, in der St. Joseph-Kirche steht eine zweimanualige Schmeißer-Orgel. Auch an Silbermannorgeln dirfte ich schon spielen. In Rötha, das ist nur etwa 20 km von Markkleeberg entfernt, stehen gleich zwei. Die größere von beiden steht in der Georgen-Kirche, hat 23 Register auf zwei Manualen und Pedal und wurde 1721 fertiggestellt. Die Kleinere steht in der Marien-Kirche, hat 11 Register auf einem Manual und Pedal und wurde 1722 fertiggestellt. Auch die Ladegast-Orgeln in St. Nikolai Leipzig und dem Merseburger Dom durfte ich schon spielen.
Gerne spiele ich immer wieder mal in der St. Laurantius Kirche in Leipzig-Reudnitz. Dort steht eine wunderbare zweimanualige Jehmlich-Orgel, die 1993 gebaut wurde. Sie hat 2 Manuale und Pedal mit 26 Registern.
Seit einger Zeit bin ich auch (wieder) in St. Bonifatius Leipzig-Süd an der Orgel (Jehmlich 1912, II/P) aktiv. Da St. Peter & Paul Markkleeberg und St. Bonifatius Leipzig-Süd nun eine neue Pfarrei bilden werden, wird das in Zukunft sicher noch mehr werden.
Von März 2009 bis Juni 2011 absolvierte ich an der Fachakedemie für Gemeindepastoral in Magdeburg ein Studium der Kirchenmusik mit Abschluß als C-Kantor. Diese Ausbildung ist eine für nebenamtliche Kirchenmusiker zugeschnittene und kann jedem, der nebenamtlich in der Kirchenmusik tätig ist, nur empfohlen werden.